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Die Anfänge des heutigen Modehauses Hochstetter setzte der Kaufmann Theodor Sommer (*31. März 1865, † 04. Dezember 1934). Er war Geschäftsführer der Textilhäuser Hochstetter & Lange in Köln, Koblenz und Aachen. 1894 wurden diese geschlossen und Sommer gründete ein neues Textilhaus in Trier in der Simeonstraße 13, welches er selbst übernahm. Den bereits in Rheinland-Pfalz eingeführten und bekannten Namen "Hochstetter & Lange" behielt er. In diesem Haus wurden zuerst Stoffe, Baumwollwaren, Aussteuern und Gardinen und ab 1902 auch Damenkonfektion angeboten.

1923 trat Theodor Sommer aus gesundheitlichen Gründen von der Geschäftsführung zurück und übergab diese an seinen Sohn, Oskar Sommer (*10. September 1901, † 02. November 1966). Bis zum Krieg führte Oskar Sommer die Geschäfte so erfolgreich, dass er im Jahre '37 zwei Geschäfte unter dem Namen "Textilhaus Sommer" in Berlin eröffnete. Als diese im Krieg zerstört wurden, wandte er sich wieder vollständig dem Haus in Trier zu.
Mit der Währungsreform 1948 begann Sommers eigentliche Schaffensperiode. Aus den Überresten des gesamten Gebäudekomplexes, eines Hintergebäudes, wurde das Haus wieder aufgebaut; 1950 war der Vorkriegsstand fast wieder erreicht. 200 Mitarbeiter waren zu dieser Zeit für Hochstetter & Lange tätig. Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb Oskar Sommer am 02. November 1966, danach übernahm seine Tochter, Monika Sommer (*20. November 1938), später verheiratete Louisoder, die Geschäftsführung.
1992 stieg Oliver Louisoder (*05. Dezember 1966), Monika Louisoders Sohn, in das Modehaus Hochstetter ein. Im Jahre 2002 übergab Monika Louisoder die Geschäftsführung an ihn.